Und da isser wieder 😉
Mein Thronverzicht – definiert durch den bewussten Uranus.
P-URANUS = Der Idealismus, der Erneuerung bringt = INNOVATIONSKRAFT
7 = STRATEGIE
Die strategische Ordnung der Rollen in der Gesellschaft, um die Zukunft meistern zu können.
Potenzialbeschreibung
Tor 7 ist die Richtung der Zukunft. Es ist eine Rolle des Führens, entweder durch Einführung neuer Ordnungen oder Zerstörung alter Ordnungen. Es ist das Wissen, wohin etwas gehen muss, damit das Ziel erreicht wird, und die Autorität, es auch dorthin zu führen. Vom einfühlsamen Guide bis zum autoritären Diktator: Die Bevollmächtigung durch das Kollektiv ist immer die Bedingung, um führen zu können und die Strategien der 7 zu manifestieren. Das Potenzial des Tores ist es, Strategien zu entwickeln. Im Penta-Kraftfeld ist es der Aspekt der Planung.
7.4 = Thronverzicht
Die Weisheit, zum Wohl des Ganzen zurückzutreten.
Licht = Der Anstand und die Weisheit, zum Wohle des Ganzen zurückzutreten und das Urteil der Menge und die Rechtsstaatlichkeit anzuerkennen.
Schatten = Der Sesselkleber, der sich weigert, Führung und Macht abzugeben und das Urteil anderer Menschen zu akzeptieren.
Mein aktuelles eigenes Beispiel, wie ich dieses Tor immer wieder mal ausgelebt habe 😉
Ich wurde ja Anfang Februar gefragt, ob ich in einer großen Facebook Gruppe als Administrator unterstützend tätig werden könnte – und ich tat es – und hab einige Sachen umorganisiert – und versucht, etwas mehr Ordnung rein zu bekommen.
Und dann tauchte da vor ein paar Tagen ein junger Mann auf, der der Gründerin der Gruppe offensichtlich irgend welche Flausen in den Kopf gesetzt hat – oder was auch immer – auf jeden Fall erzählte sie mir, er würde ihr ein schriftliches Konzept schicken – und sie leite es mir dann weiter.
Und seither wartete ich darauf – hatte zwar von Begin an ein komisches Gefühl im Bauch – aber ich wollte da ja nicht irgendwie die Spielverderberin sein.
Ok – heute schrieb er mich an – dass wir uns mal unterhalten sollten – und ob ich jetzt auch „im Boot“ sei – also erklärte ich ihm, dass ich nichts dazu sagen kann, solange ich nicht weiß, worums geht.
Ich gebs zu – er wollte einen Call, um mir seine Online Präsentation zu erklären – und ich wollte einfach mal vorweg das schriftliche Konzept – und dann kam die Meldung
Also wenn du nichtmal ein Meeting mit mir möchtest, würde ich gern wissen was du dann mit der Strategie vor hast, wenn das Interesse schonmal so gering ist. Was schlägst du vor wie du das lösen möchtest?
Fand ich dann voll spannend – weil nach unserm letzten Telefonat vorgestern war eben mein Wissenstand, dass er ein Konzept schickt – und ich das dann bekomme, dass ich mal drüber schaue – und jetzt auf einmal werde ich gefragt, wie ich das Problem lösen möchte, dass ich nicht voll Feuer und Flamme bin, für etwas – wovon ich keine Idee habe, was genau er plant.
Wobei ich eine spontane ReAktion hatte – und mein Generator dazu ansprang – meine Intuition sagt ja eigentlich schon seit Beginn dieser „Verhandlungen“, dass ich in dieser Position nicht alt werde – naja, eigentlich bin ichs ja schon – also alt 😉
Aber ich wollte gerne noch mein Versprechen halten, dass ich die Interviews nicht nur in dieser Gruppe poste – sondern auch in den InfoGuides verlinke – und das kann ich nur, wenn ich Admin bin.
Naja – zur Not verlinke ich sie eben nicht mehr in den InfoGuides – aber ich streit mich doch nicht mit einem JungSpund rum, der keine Ahnung vom Tuten und Blasen hat – also schon – theoretisch – schließlich hat ers ja studiert.
Er weiß sicher besser als ich, wie man eine Facebook Gruppe aufbaut und führt – immerhin hat er noch absolut keine Erfahrung mit Facebook Gruppen – und ich hab bisher 2 eigene aufgebaut – und bin Moderatorin von 3 anderen großen.
Naja, eigentlich hatte ich schon mehrere Facebook Gruppen – aber die eine größere starb letztendlich damals mit der Firma, für die ich sie damals gegründet hatte – als Art HelpDesk – unabhängig von den echten edv-technischen Sachen, die nur die IT lösen konnte.
Und offensichtlich ist auch das, was ich in den letzten 4 Monaten alles eigenverantwortlich umgekrempelt habe – nichts im Vergleich zu seinem tollen theoretischen Konzept – ohne jeglichen praktischen Background.
Das war jetzt wieder so ein klassischer Moment – wenn meine Arbeit nichts wert ist, dann machts euch doch einfach wieder selbst und allein – ich bin nicht drauf angewiesen – und ich hab auch meinen echten Job zurück gestellt, um da neuen Schwung rein zu bekommen.
Steck ich meine Energie eben wieder in meinen Hauptjob – und spiel wieder mal Statler und Waldorf – hock mich aufn Balkon und schau zu, wie sie die Gruppe an die Wand fahren – weil nichts anderes wird passieren.
Wenn ich vom Kollektiv nicht dazu ermächtigt werde – dann danke ich schneller wieder ab – als ich zugesagt hatte. Wobei es durchaus auch sein könnte, dass der Großteil der Mitglieder der Gruppe es durchaus begrüßen würden, wenn ich bliebe und so weiter machen würde wie bisher.
Bild von Wolfgang Eckert auf Pixabay